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Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte/-innen vermitteln exzellente Referenten/-innen aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte/-innen macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte/-innen und Landwirte/-innen

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte/-innen und Tierärzte/-innen zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch.

Wie kommt der Hemmstoff in die Milch?

Veröffentlicht am: 13.04.2024 12:33:22
Kategorie : Rinder

13.04.2024 - Was ist bei der Behandlung mit Antibiotika zu beachten und wie beugt man Hemmstoffen in der Milch vor?

Die Hintergründe

Als Hemmstoffe werden Substanzen bezeichnet, die das Wachstum von Mikroorganismen hemmen (bakteriostatisch) oder auf diese abtötend (bakterizid) wirken. Solche Stoffe werden deswegen auch zur Erregerbekämpfung bei Erkrankungen und Entzündungen oder zur Reinigung und Desinfektion verwendet. Hemmstoffe bezeichnen daher nicht nur die Gruppe der Antibiotika, sondern alle Mittel, die dazu bestimmt sind, schädliche Lebewesen abzutöten oder deren Wachstum einzudämmen.

Da Antibiotika aber die wichtigste Gruppe der möglichen Rückstände in der Rohmilch sind und diese auch in schon sehr geringen Konzentrationen Probleme verursachen können, sollte hier der Hauptfokus liegen, wenn es um Hemmstoffe in der Milch geht. Aber auch Reinigungs- oder Desinfektionsmittel gehören zur Gruppe der Hemmstoffe. Hier wäre allerdings die notwendige Rückstandmenge in der Rohmilch für einen Hemmstoffnachweis so hoch, dass bereits sensorisch Veränderungen an Farbe/Geruch/Geschmack oder bei der Zusammensetzung der Milch erkennbar wären…. .

Fazit: Medikamentenverzicht ist nicht die Lösung

Hemmstoffe bzw. Antibiotikarückstände in der Milch können vielerlei Gründe haben. Um wirtschaftlichen und Imageschaden zu vermeiden, gilt es, mit Antibiotika sorgsam umzugehen. Jede tiergesundheitsunterstützende und krankheitsvorbeugende Maßnahme zählt ebenso zu den Wegen das Risiko von Hemmstoffen in der Milch zu reduzieren, wie das Vorgehen streng nach tierärztlicher Indikation, wenn Antibiotika zur Eindämmung oder Genesung einer Krankheit einmal notwendig werden. Ein absoluter Verzicht auf diese Medikamente sollte nicht das Ziel sein, da es in einigen Fällen die erfolgversprechendste und wirtschaftlichste Therapie sein kann... .

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