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Umgang mit den Empfehlungen des Bürgerrates „Ernährung“
Veröffentlicht am:
14.02.2025 10:41:11
Kategorie :
Allgemein
Ernährung und Landwirtschaft/Antrag
14.02.2025 - Die parlamentarischen Beratungen über die Empfehlungen des Bürgerrates „Ernährung im Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“ sollen nach Ansicht der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen in der kommenden Legislatur fortgeführt werden. Das verlangen die Abgeordneten in einem Antrag (20/14922).
Die insgesamt neun Empfehlungen - ein kostenfreies Mittagessen für Kinder, ein verpflichtendes staatliches Label für Einkäufe, die verpflichtende Weitergabe genießbarer Lebensmittel, das verpflichtende Tierwohllabel, die Änderung der Besteuerung von Lebensmitteln, gesunde Ernährung in Pflegeeinrichtungen, eine Verbrauchsabgabe zur Förderung des Tierwohls, die Einführung einer Altersgrenze für Energydrinks sowie verbesserte Lebensmittelkontrollen - sollen in der neuen Wahlperiode weiterverfolgt werden.
Hintergrund ist die Einsetzung des ersten Bürgerrates des Bundestages „Ernährung im Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“. Der Deutsche Bundestag hatte am 10. Mai 2023 die Einsetzung beschlossen. Der Bürgerrat trat am 29. September 2023 zum ersten Mal zusammen. Bis zum 14. Januar 2024 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgerrates an insgesamt drei Präsenzwochenenden und in sechs abendlichen Onlinesitzungen zum Thema „Ernährung im Wandel“ diskutiert. Die 160 Mitglieder des Bürgerrates kamen aus 62 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. Zum Abschluss ihrer Beratungen stimmten die Mitglieder über die in vielen Stunden diskutierten und gemeinsam formulierten Empfehlungen ab. Keine der Empfehlungen ist zur Abstimmung in den Bundestag gekommen.
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