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Tierärztliche Seminare

Bei unseren Fortbildungen für Tierärzte/-innen vermitteln exzellente Referenten/-innen aktuelles, fundiertes Wissen, das Veterinäre zum kompetenten Partner der Landwirte/-innen macht. Mit praktischen Übungen, Bestandsbesuchen, Fallbesprechungen und Diskussionen bieten diese Seminare die Möglichkeit, praxistaugliches Wissen zu erwerben und dieses künftig gezielt bei der täglichen Arbeit zu nutzen. Unsere Fortbildungen sind in der Regel von der Bundestierärztekammer anerkannt (ATF-Anerkennung gemäß § 10 der ATF-Statuten).

 

Seminare für Tierärzte/-innen und Landwirte/-innen

Regelmäßig veranstaltet die AVA Seminare und Workshops, in denen Landwirte/-innen und Tierärzte/-innen zusammen und voneinander lernen. „Auf gleicher Augenhöhe“ werden hier Themen der Tiergesundheit und Co. intensiv besprochen, um Probleme herauszukristallisieren und zu lösen. Abseits des Tagesgeschäftes bieten wir hier ein Forum für den konstruktiven fachlichen Austausch.

Tricks gegen das Kälber-Besaugen

Veröffentlicht am: 27.02.2025 12:31:16
Kategorie : Rinder

27.02.2025 - Wenn sich Kälber gegenseitig besaugen, ist in der Regel ihr Saugbedürfnis nicht befriedigt. Die Haltungsumwelt anzureichern, hilft gegen das Besaugen. Auch die Art der Fütterung hat einen Einfluss.

In der heutigen Milchviehhaltung haben wirtschaftliche und steigende Hygieneanforderungen zu rationalisierten Haltungssystemen in der Kälberhaltung geführt. Meist wird das neugeborene Kalb in den ersten zwei Lebenswochen einzeln gehalten und manuell getränkt – oft nur zweimal täglich. Auch wenn so der errechnete Nährstoffbedarf des Kalbes durch die Milchtränke gedeckt ist, bleibt das Saugbedürfnis des jungen Tieres unbefriedigt.

Durch die sofortige Trennung von der Mutter und das restriktive Tränken sowie darüber hinaus auch durch die Einschränkung sozialer Kontakte zu anderen Artgenossen können verschiedene Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Kälber nicht genügend ausgelebt und somit befriedigt werden. Dazu zählen zum Beispiel Saugen, Spielen oder Komfortverhalten. Dies kann in der Folge zu Verhaltensstörungen wie oralen Stereotypien und gegenseitigem Besaugen in der anschließenden Gruppenhaltung führen. Typische Anzeichen sind auch übersteigertes Belecken von Gegenständen oder Zungenschlagen.

Maßnahmen zur Linderung

Viele Stressfaktoren in der Kälberhaltung bieten im Umkehrschluss gleichzeitig das Optimierungspotenzial für die Haltung und sind durch das Management beeinflussbar. Im Folgenden sind die wesentlichen Stressfaktoren der Kälber und Maßnahmen zur Reduzierung aufgeführt. Wenn das Saugbedürfnis nicht befriedigt ist, besteht die Motivation zum Saugen weiter und es kann zu sogenanntem umgerichteten Verhalten kommen.

In der heutigen Milchviehhaltung haben wirtschaftliche und steigende Hygieneanforderungen zu rationalisierten Haltungssystemen in der Kälberhaltung geführt. Meist wird das neugeborene Kalb in den ersten zwei Lebenswochen einzeln gehalten und manuell getränkt – oft nur zweimal täglich. Auch wenn so der errechnete Nährstoffbedarf des Kalbes durch die Milchtränke gedeckt ist, bleibt das Saugbedürfnis des jungen Tieres unbefriedigt.

Durch die sofortige Trennung von der Mutter und das restriktive Tränken sowie darüber hinaus auch durch die Einschränkung sozialer Kontakte zu anderen Artgenossen können verschiedene Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Kälber nicht genügend ausgelebt und somit befriedigt werden. Dazu zählen zum Beispiel Saugen, Spielen oder Komfortverhalten. Dies kann in der Folge zu Verhaltensstörungen wie oralen Stereotypien und gegenseitigem Besaugen in der anschließenden Gruppenhaltung führen. Typische Anzeichen sind auch übersteigertes Belecken von Gegenständen oder Zungenschlagen.

Maßnahmen zur Linderung

Viele Stressfaktoren in der Kälberhaltung bieten im Umkehrschluss gleichzeitig das Optimierungspotenzial für die Haltung und sind durch das Management beeinflussbar. Im Folgenden sind die wesentlichen Stressfaktoren der Kälber und Maßnahmen zur Reduzierung aufgeführt. Wenn das Saugbedürfnis nicht befriedigt ist, besteht die Motivation zum Saugen weiter und es kann zu sogenanntem umgerichteten Verhalten kommen… .

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